Deutschlandtreffen der GA Anonyme Spieler und GamAnon Angehörige

Vom 22.09. - 24.09.2017 fand in Saarbrücken das diesjährige Deutschlandtreffen der GA Anonymen Spieler und GamAnon Angehörige statt! Es war ein interessanter und informativer Erfahrungsaustausch mit vielen intensiven Gesprächen. Emotionen blieben da nicht aus. Besonders emotional wurde es, als zwei lieben Menschen gedacht wurden, die leider nicht mehr unter uns weilen!

Das Deutschlandtreffen stand unter dem Motto:“Du bist Willkommen!“ Als nicht der GA angehörende SHG, fühlten wir uns wieder sehr willkommen. Es war unsere fünfte Teilnahme am Deutschlandtreffen der GA und GamAnon! Gerne kommen wir auch im nächsten Jahr wieder!

2019 findet das Deutschlandtreffen in Bremen statt. Für das Jahr 2018 steht der Austragungsort noch aus!

Pressemitteilung

Am 21.09.2017 fand in Magdeburg ein sog. „Präventionstag“ der Deutschen Automatenwirtschaft statt. 
Wir sehen solche Veranstaltungen der Automatenwirtschaft sehr kritisch! Diese, unserer Ansicht nach, Art von „Alibiveranstaltungen“ bringen keine Lösungen zur Glücksspielsuchtprävention. Wie angeblich die Automatenwirtschaft Prävention ernst nimmt, zeigt die tägliche Praxis, von der Betroffene und Angehörige berichten. Angefangen durch die Weigerung von Spielerselbstsperren bis hin zur Diskriminierung/Kriminalisierung von Spielern, die sich zum Selbstschutz sperren lassen möchten! In Hessen haben sich seit Einführung der zentralen Sperrdatei im Mai 2014 bislang über 14.000 Menschen sperren lassen. Der hessische Münzautomatenverband beklagte durch die Sperrung einen Umsatzrückgang von 26 %. Solche Aussagen beweisen aus unserer Sicht, dass die Glücksspielwirtschaft kein Interesse an Prävention hat.

Betroffene aus der Selbsthilfe und Suchtberater*innen, die der Einladung nicht folgten, werden von der Automatenwirtschaft als „Verweigerer“ diskreditiert. Dabei sind es Vertreter der Automatenwirtschaft und Spielhallenbetreiber, die sich Diskussionen auf Fachtagungen der Hilfesysteme entziehen bzw. sich teilnahmslos und stumm präsentieren. Wie zuletzt bei der diesjährigen Fachtagung der Landeskoordinationsstelle Sachsen-Anhalt statt (11.09.2017). Die dort ebenfalls anwesende Grit Roth
(Präventionsbeauftragte - AWI Automaten-Wirtschaftsverbände-Info GmbH). Keine Aussage über wirkliche Prävention und keine Beiträge zu Diskussionen.

Wir stimmen mit der Hessische Landesstelle für Suchtfragen e. V. überein, dass Präventionsveranstaltungen der Glücksspielbranche u. a. keinerlei Nutzen bringen. Für die Branche zählt allein das finanzielle Interesse. Die Branche beteuert stets durch Lippenbekenntnisse, dass sie mit glücksspielsüchtigen Menschen kein Geld verdienen möchte. Dabei belegen Studien (Dr. Ingo Fiedler), mehr als jeder zweite Euro (70 %) der Umsätze in der Glücksspielbranche stammen von kranken Menschen!

Schluss mit den Lippenbekenntnisse durch die Glücksspielbranche! Die Einführung einer bundesweiten zentralen Sperrdatei (analog zur Zentralsperrdatei der Spielbanken) ist ein bedingungsloses Muss zur Eindämmung der Glücksspielsucht in Spielhallen, Wettanbieter und sog. Spielecafés! Verbot von Glücksspielautomaten in Gaststätten, Autobahnrast-stätten etc.

 

V.i.S.d.P.

 

SHG „Glücksspiel Halle (Saale) – Game Over“
Stefan Börner 
Gruppensprecher

Online Selbsthilfe Glücksspiel - Wie geht es?

 



Online Selbsthilfe Glücksspiel – Wie geht es?



Zu diesem Thema luden wir am 17.08.2017 Herrn Dipl.-Psych. Robert Schöneck (Leitender Psychologe (path. Glücksspiel, path. PC-/Internetgebrauch) von der SALUS-Klinik Lindow ein.

 

Er stelle das Onlinehilfeprogramm der Klinik und die Klinik Lindow vor. Er brachte die Präsentation sehr sympathisch und verständlich rüber. Das Programm ist nichts für stark abhängige Menschen mit dem Krankheitsbild des pathologischem Glücksspiel. Diese sollten sich in einer stationären Behandlung begehen. Das Programm soll Glücksspielsüchtige auch in die Selbsthilfe führen. Wer sich dies einmal ansehen möchte folgt bitte diesem Link http://www.selbsthilfegluecksspiel.de/Portal/Home/Features

In einem installierten Chat kann sich der Betroffene auch mit professionelle Suchtexperten austauschen.

 

Die Philosophie der Klinik besteht nicht dadurch, Patienen*innen zu sanktioniren sondern Hilfestellung zu leisten. Es gibt auch keine Ausgangssperre für die ersten Wochen. Rückfälle führen nicht automatisch zum Abbruch der Behandlung durch die Klinik. Rückfälle werden mit Hilfe von Therapeuten analysiert, um die Phase so kurz wie möglich zu halten!

Die Klinik liegt in einer sehr reizvollen Landschaft inmitten von Wäldern und Seen!

 

 

Sowohl Herr Schöneck als auch wir, die SHG Glücksspiel Halle (Saale) – Game Over, erhielten nach der Veranstaltung nur positive Echos. Die Veranstaltung wurde gut besucht von Betroffene, Angehörige und Fachpersonal aus der Suchtberatung!

Als kleines Dankeschön erhielt Herr Schöneck u. a. Hallorenkugeln überreicht. Er entpuppte sich als Liebhaber dieser Köstlichkeiten aus Halle (Saale) und bedankte sich mit folgenden Worten:“Insgeheim hatte ich mir gewünscht, dass ich Hallorenkugeln überreicht bekomme!“ :-)

All die Mühe/Arbeit der Vorbereitung und Durchführung haben sich gelohnt! Moderiert wurde der Abend von unserem Gruppensprecher Stefan Börner!

Kontaktadresse:

SHG Glücksspiel Halle (Saale) – Game over
c/o AWO Halle (Saale) gGmbH
Trakehnerstraße 20
06124 Halle (Saale)
Mobiltel.: 01520 8396674
Internet: http://www.shg-gluecksspiel-halle.de.rs
Facebook: SHG Glücksspiel Halle /Saale – Game over

 

Offener Brief an den Fachbereich Sicherheit und Ordnung der Stadt Halle (Saale)

OFFENER BRIEF!

 

SHG „Glücksspiel Halle (Saale) - Game Over“

Trakehnerstraße 20, 06124 Halle (Saale)

 

Stadt Halle (Saale)

Fachbereichsleiter Sicherheit

Tobias Teschner

An der Feuerwache 5
06124 Halle (Saale)

 

 

 

Halle (Saale), 26.06.2017

 

Spielcafe im Steinweg 13, 06110 Halle (Saale)

 

 

Sehr geehrter Herr Teschner,

 

nachdem wir uns im April 2015 wegen Ungereimtheiten i. S. Spielcafe im Steinweg 13 an Ihren Fachbereich wandten, waren Sie der Ansicht, dass alles in Ordnung sei (Zitat aus einer E-Mail vom 14.04.2014 über das Dienstleistungszentrum Bürgerengagement …... „nach Rücksprache mit dem Fachbereich Sicherheit möchte ich Ihnen bezüglich des „Spielcafés“ im Steinweg 13 mitteilen, dass es sich bei dieser Einrichtung nicht um eine Spielhalle, sondern um vier selbstständige Gaststättenbetriebe handelt. Die Nutzungsänderung zu vier Gaststätten ist bauordnungsrechtlich genehmigt und der Gaststättenbetrieb ist im Fachbereich Sicherheit angezeigt. Für jede der Gaststätten befindet sich der Betreiber im Besitz einer Geeignetheitsbescheinigung zum Aufstellen von jeweils maximal 3 Spielgeräten mit Gewinnmöglichkeit.
Die Gewerbeanzeige ist nicht zu beanstanden und ist ordnungsgemäß erfolgt. „)

 

Erst als wir uns an den Landtagsabgeordneten Herrn Rüdiger Erben wandten und dieser an Herrn OB Wiegand, wurde unser Anliegen ernst genommen. Gegen den Betreiber wurde damals lt. Schreiben des OB vom 11.06.2015 ein Ordnungswidrigkeiten- und Verwaltungsverfahren eingeleitet. Ziel war es, das Unterbinden des unerlaubten Spielhallenbetriebs. Ergebnisse wurden uns nicht mitgeteilt.

 

Bedingt durch einen Rückfall, besuchte ein Mitglied unserer Selbsthilfegruppe das Spielcafe im Steinweg 13 am 19.06. und 20.06.2017. Unser Mitglied verspielte dabei in den zwei Tagen über 500 €. Selbst als er gegenüber einer Angestellten auf sich aufmerksam machte, dass er bereits am Vortag mehrere Hundert Euro verspielte, reagierte die Angestellte nicht und ließ unser Mitglied weiterspielen.

Die Angestellte hätte merken müssen, dass unser Mitglied exzessiv spielt und lt. Spielhallengesetz unterbinden müssen. Das tat sie aber nicht.

Weiter führte unser Mitglied aus, dass ihm in dem Spielcafe kostenlos Getränke angeboten wurde. Des Weiteren befindet sich ein Geldwechselautomat im Spielcafe. Was hat ein Geldwechselautomat in einer angeblichen Gaststätte zu suchen? Damals im April 2015 monierten wir, dass keine Speisen angeboten werden. Außer Keksen wird offenbar nichts weiter angeboten. Auch ist nur ein Tresen von vier besetzt. Es gibt an der Tür bzw. Außenwand immer noch keinen Aushang über Getränke, Speisen und deren Preise. Das muss doch eigentlich von Mitarbeiter*innen durch Ihren Fachbereich erkennbar sein, wenn diese Streife laufen.

 

Wir sind nach wie vor überzeugt, dass es sich um das Spielcafe im Steinweg 13 um einen unerlaubten Spielhallenbetrieb handelt, so wie es im Schreiben des OB vom 11. Juni 2015 beschrieben ist.

Heute fragen wir uns, was und ob überhaupt etwas gegen den Betreiber seitens Ihres Fachbereiches unternommen wurde? Wann wurde im Spielcafe im Steinweg 13 zuletzt Kontrollen durchgeführt? Offenbar wohl keine seit Juni 2015!

Mit einer Gaststätte ober einem Cafe, hat das genannte Objekt unserer Meinung nach rein gar nichts zu tun! Der Gipfel ist, dass derselbe Betreiber offenbar ein weiteres Spielcafe in der Großen Steinstraße demnächst eröffnet. Wenn dem so ist, empfinden wir dies als einen Skandal, dass ein Betreiber der gegen Auflagen verstößt ein weiteres Gewerbe eröffnen darf. Was geht da eigentlich in Ihrem Fachbereich vor? Wird denn bei einer neuen Gewerbeanmeldung überhaupt nichts mehr geprüft? Hat der Betreiber des Spielcafe überhaupt ein Sozialkonzept, gemäß dem Spielhallengesetz?

Wenn ein Betreiber trotz Verstoß gegen Auflagen eine Genehmigung eines weiteren Gewerbes erhält, hat dies einen faden Beigeschmack und lässt Raum offen für gewisse Spekulationen!

Wir haben das unserer Meinung nach lasche Kontrollieren von Spielhallen, Wettbüros und Spielcafes, sowas von satt. Sie machen sich unserem Empfinden nach moralisch mitverantwortlich, wenn Menschen in Halle (Saale) durch Glücksspiel in die Sucht geraten bzw. exzessives Spielen durch Angestellte nicht unterbunden wird!

 

Wir erwarten von Ihrem Fachbereich, dass nun endlich gegen Verstöße im Glücksspielbereich konsequenter durchgegriffen wird. Einen Hinweis auf das Spielhallengesetz an die Betreiber, reicht bei Weitem nicht mehr aus. Die Betreiber kennen das Spielhallengesetz. Aber wenn nur lasch oder gar nicht kontrolliert wird, werden die Betreiber nicht reagieren. Dies zeigt auch die Weigerung von Spielersperren, dass Ihnen ebenfalls bekannt ist.

Das es sich um das genannte Spielcafe um eine Spielhalle handelt erkennen Sie auch auf der Facebookseite „DK Spielcafe“. Beachten Sie dabei den Untertitel „Casino“. Ebenso wenn Sie in der Google-Suche „DK Spielcafe Steinweg Halle“ eingeben, findet sich ebenfalls der Untertitel „Spielkasino“. Klickt man rechts auf Fotos anzeigen, erscheinen Glücksspielautomaten. Somit ist dies für die ganze Öffentlichkeit und nicht nur für Facebook-Nutzer ersichtlich. Offensichtlicher kann man es nicht beschreiben. Von wegen, seine Haupteinnahme seien nicht durch die Automaten! Warum betreibt er dann gleich mehrere Räumlichkeiten mit jeweils drei Automaten?

 

Da wir das Spielcafe genauso wie OB Wiegand als Spielhalle werten, wird auch die Abstandsregelung von 200 Meter zur Spielhalle im Steinweg 20 unterschritten.

 

Wenn Sie Ihrer Aufgabe nicht gewachsen sind, sollten Sie Ihren Posten räumen! So wie jetzt, kann und darf es nicht mehr weitergehen!!!

 

Wir erwarten von Ihnen auch Unterstützung, dass unser Mitglied das verspielte Geld von über 500 € vom Betreiber zurück erhält!

Was Ihre Mitarbeiterin Frau Schmidt hinsichtlich des Verwaltungsverfahren gegenüber der Spielhalle „Goldgräberhütte“ mitteilte, ist sehr dürftig. Mit Fingerzeig und „Du Du ….“ ist es nicht mehr getan! Es muss endlich Schluss sein, dass Betreiber Spielersperren verweigern und uns ihre Anwälte mit Einschüchterungs-versuche aufhetzen!

 

Mit freundlichen Grüßen

 

 

 

 

SHG „Glücksspiel Halle (Saale) – Game Over“

Stefan Börner

Gruppensprecher

 

Dieses Schreiben erhalten u. a. Herr OB Wiegand, Kommunalaufsicht, Herr Rüdiger Erben MdL Sachsen-Anhalt, Sozialausschuss der Stadt Halle (Saale)

 

 

 

Apotheker- und Selbsthilfetag auf dem Marktplatz Halle (Saale)

Na, das war's dann mit dem Entspannen! Kein Spiel um Geld!

Abstandsregelung in den einzelnen Bundesländer

Sachsen-Anhalt ist mal wieder Schlusslicht!

Wir hoffen, dass sich das ändert. Im Juli 2017 Läuft das SpielhG LSA aus. Wir sind gespannt, ob es wie z. B. in Berlin verschärfte Regularien gibt. Vor Inkrafttreten des aktuellen Spielhallengesetzes hatte Sachsen-Anhalt mit einer der schärfsten Gesetze! Wir müssen dahin wieder zurück. Die SHG Glücksspiel Halle/Saale - Game Over wird das aufmerksam verfolgen und sich in die politische Diskussion einmischen!

Jahresplanung 2017

Jahresplanung 2017

 

  • Mai – Juli 2017 (geplant: 22.06.2017) Apotheken- und Selbsthilfetag Halle (Saale) - Veranstalter: Hallesche Apothekenverein und Paritätisch Selbsthilfekontaktstelle Halle-Saalekreis

 

 

  • August – Oktober 2017 (geplant: 22.09. - 24.09.2017 in Saarbrücken - Teilnahme – 3-tägiges Bundestreffen von Selbsthilfegruppen, die sich mit der Thematik Glücksspielsucht befassen

         Veranstalter: Anonyme Spieler (GA) Interessengemeinschaft e.V.,

         Eilbeker Weg 20, 22089 Hamburg, Telefon und Fax : 040-209 90 09,

         Internet: http://www.anonyme-spieler.org E-Mail: verein@anonyme-spieler.org

 

 

  • September 2017 (geplant: 27.09.2017) – Aktionstag zum Thema Glücksspielsucht in Halle (Saale) in Kooperation mit der AWO gGmbH Suchtberatung Halle (Saale)

 

 

  • Jan. - Dez. 2017 (Termin steht noch offen bzw. es ist unklar, ob es in diesem Jahr stattfindet!) - Fachtagung Veranstalter: Landeskoordinationsstelle Glücksspielsucht Magdeburg

 

 

  • Jan. - Dez. 2017 (geplant: 08.12 – 10.12.2017 in Alterode) - Selbsthilfeseminar -

         Veranstalter: Paritätische Selbsthilfekontaktstelle Halle- Saalekreis, Merseburger Straße 246,                06130 Halle (Saale)

 

 

  • Jan. - Dez. 2017 Vernetzungstreffen in NRW (Veranstaltungsort und Datum stehen noch aus) – Veranstalter: Caritasverband Rhein-Kreis Neuss e.V., Rheydter Straße 176 · 41464 Neuss, Tel.: 02131/889-170 · Fax: 02131/889-182 www.spielsucht.net · E-Mail: info@spielsucht.net

 

 

 

  • Jan. - Dez 2017 – 29. Wissenschaftliche Fachtagung - (Veranstaltungsort und Datum stehen noch aus – evtl. vom 30.11. - 01.12.2017 in Hamburg) – Veranstalter: Fachverband Glücksspielsucht e.V, Meinderstraße 1 a, 33615 Bielefeld – Tel.: 0521 557721-24 , Fax: 0521 557721-34 Internet: www.gluecksspielsucht.de E-Mail: verwaltung@gluecksspielsucht.de

 

  • Januar – Dezember 2017

 

        - Mitgliedschaft und Unterstützung der Arbeit des Fachverband Glücksspielsucht e. V. Bielefeld

  •  Kooperation mit der SHG „Glücksspieler Dessau“

          - gemeinsamer Erfahrungsaustausch

          - Treffen beider Gruppen

 

  • Kooperation mit dem Therapiehof Sotterhausen

         - gemeinsamer Erfahrungsaustausch

        - Treffen beider Gruppen (1mal monatlich)

 

  • Weitere Teilnahme an kurzfristigen Veranstaltungen und Projekten möglich!

 

Halle (Saale), 10.01.2017

 

 

FACHTAGUNG 19.10.2016 IN MAGDEBURG - „Multiple Diagnosen bei pathologischem Glücksspiel“

Die SHG Glücksspiel Halle (Saale) - Game Over ist auch in diesem Jahr wieder mit einem Stand von 11:00 - 15:00 Uhr vertreten!

Apotheken- und Selbsthilfetag am 23.06.2016 auf dem halleschen Marktplatz

Buchlesung am 26. Mai 2016

Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus! Wir freuen uns, Kai Sender und seine Frau für eine Buchlesung am 26. Mai 2016 in unserer SHG einladen zu dürfen!

Das Buch "Unser Suchtbericht" ist lesenswert und spricht vielen Betroffenen und Angehörige von der Seele! Ich habe mich in vielen Passagen wiedererkannt!

25 Jahre Selbsthilfekontaktstelle Halle (Saale)

Vielen herzlichen Dank an die Selbsthilfekontaktstelle Halle (Saale) für die Einladung zum 25-jährigen Jubiläum! Vielen Dank für den überraschenden Blumenstrauß! Wir freuen uns auf weitere tolle Jahre der sehr guten Zusammenarbeit! Auch freuen wir uns, dass die Zukunft der Selbsthilfekontaktstelle Halle (Saale) gesichert ist! So können wir weitere gemeinsame Veranstaltungen durchführen und auch an die für uns so tolle und wichtige Seminare in Alterode teilnehmen! Dem Team der Selbsthilfekontaktstelle Halle (Saale) wünschen wir alles Gute und viel Kraft für die kommenden Aufgaben !

Aktionstag zum Glücksspiel und Glücksspielsucht

Am 23.09.2015 findet der bundesweite Aktionstag Glücksspielsucht statt. In Sachsen-Anhalt wird an sieben Standorten rund um das Thema Glücksspiel und Glücksspielsucht informiert.  Magdeburg von 10 bis 14 Uhr rund um den Alten Markt  Halle/Saale von 10 bis 14 Uhr auf dem Markt  Wernigerode von 10 bis 14 Uhr auf dem Nicolaiplatz  Dessau von 12 bis 16 Uhr Am Alten Theater  Schönebeck von 9 bis 13 Uhr in der Berufsbildenden Schule  Staßfurt von 10 bis 13 Uhr in der Fußgängerzone  Sangerhausen im Jugendzentrum TheO`door

Am 23.09.2015 findet der bundesweite Aktionstag Glücksspielsucht statt.

In Sachsen-Anhalt wird an sieben Standorten rund um das Thema Glücksspiel und Glücksspielsucht informiert.

Magdeburg von 10 bis 14 Uhr rund um den Alten Markt

Halle/Saale von 10 bis 14 Uhr auf dem Markt

Wernigerode von 10 bis 14 Uhr auf dem Nicolaiplatz

Dessau von 12 bis 16 Uhr Am Alten Theater

Schönebeck von 9 bis 13 Uhr in der Berufsbildenden Schule

Staßfurt von 10 bis 13 Uhr in der Fußgängerzone

Sangerhausen im Jugendzentrum TheO`door

Hilfe für Angehörige von Glücksspielsüchtigen!

Pressemitteilung

06.03.2014

 

Hilfe für Angehörige von Glücksspielsüchtigen

 

In Deutschland gibt es einer aktuellen Studie zufolge zwischen 99.000 und 291.000 Personen, die süchtig nach Glücksspiel sind. Noch einmal so viele Menschen haben bereits ernsthafte Probleme damit. Die Auswirkungen der Sucht sind groß: Zunehmend wird mehr Zeit mit dem Glücksspielen verbracht und immer mehr Geld verspielt. Die Betroffenen vernachlässigen oft Freunde und Familien und lügen, um das Ausmaß ihres Spielens zu vertuschen. Viele geraten in finanzielle Notlagen und verspielen buchstäblich Haus und Hof, oftmals bleibt nicht einmal genug Geld für Lebensmittel.

Die Folgen der Glücksspielsucht betreffen nicht nur die Spieler selbst: Familienmitglieder, Partnerinnen und Partner, Freundinnen oder Freunde von Glücksspielsüchtigen sind meist selbst indirekt oder direkt (mit-) betroffen. Wenn z.B. die Miete nicht mehr gezahlt werden kann oder für die Dinge des alltäglichen Lebens kein Geld mehr bleibt, belastet dies auch die Angehörigen der Glücksspieler stark. Hinzu kommt in den meisten Fällen ein starker Vertrauensverlust – viele Glücksspieler verbergen ihre Sucht gegenüber ihren Angehörigen über Jahre durch Lügen und Ausreden.

Dieses Miterleben einer Glücksspielsucht stellt die Angehörigen häufig vor schwierige Situationen: Angst und Sorge, Wut, Enttäuschung und Schuldgefühle begleiten den Alltag.

Um die Angehörigen von Glücksspielsüchtigen zu unterstützen, bietet die Regionalstelle Glücksspielsucht in der Magdeburger Stadtmission e.V. ab Mitte April ein strukturiertes Entlastungstrainung (ETAPPE) an. Die Angehörigen werden umfassend rund um das Thema Glücksspielsucht informiert und haben die Möglichkeit, neue Erfahrungen im Umgang darin zu sammeln. Durch einen Kombination von Informationen, individueller Beratung und gegenseitigem Austausch setzt das Programm auf verschiedenen Ebenen an und nimmt Angehörige mit ihrem Wissen und ihren Erfahrungen ernst. Das Angebot ist kostenfrei.

 

Angehörige, die Interesse am Entlastungstraining ETAPPE haben, wenden sich bitte an:

 

Katrin Dobbert

Beratungszentrum Magdeburger Stadtmission e.V.

Leibnizstr. 4, 39104 Magdeburg

 

Tel. 0391/ 53 24 913

Mail: gluecksspiel-sucht-stami@gmx.de

 

 

Fernsehtipp zur Spielsucht

Wenn Automaten Leben zerstören Glücksspiel - Der Jackpot und die Sucht

 

Mi, 24.6. | 21.00 Uhr SWR Fernsehen

 

Sie stehen an jeder Ecke, haben Tag und Nacht geöffnet: Spielhallen. Viele Spieler kommen jeden Tag. Sie sind süchtig. Hinweise zur Suchthilfe müssen zwar in jeder Spielhalle ausliegen, doch das geschulte Personal ist nicht besonders eifrig, Süchtige anzusprechen. Warum auch. Spielhallen leben von den Spielern, die regelmäßig kommen und oft alles verspielen, ihr Einkommen, ihr Haus, ihr Auto, und damit ihr Leben zerstören. Ihre Beziehungen gehen in die Brüche, sie verlieren ihren Arbeitsplatz, werden zum Teil kriminell.

 

http://www.swr.de/betrifft/gluecksspiel-betrifft/-/id=98466/did=15532626/nid=98466/sdpgid=1103176/uu9k4x/index.html

 

 

 

 

  • PlayOff-App

    Sonntag, 17. Juli 2016 - keine Kommentare

    PlayOff - DIE App für Glücksspieler

    PlayOff ist eine von der Landesstelle Glücksspielsucht in Bayern (LSG) entwickelte und kostenfreie App für Nutzerinnen und Nutzer von Glücksspielen, die ihr Spielen entweder komplett beenden oder kontrolliert und in einem persönlich festgelegten Ausmaß weiterspielen möchten. Sie basiert auf verhaltenstherapeutischen Methoden und bietet zahlreiche Features wie eine Tagebuchfunktion, einen Wochenplan und eine Auswertung des eigenen Spielverhaltens, die bei der Bewältigung von Glücksspielproblemen helfen können.

    Beschreibung:

    PlayOff bietet Nutzer/-innen von Glücksspielen die Möglichkeit, das verspielte Geld und die aufgewendete Zeit für das Spielen zu dokumentieren und damit den Überblick über das eigene Spielverhalten zu behalten.

    Das Ausmaß des wöchentlichen Glücksspielens wird mit den eigenen, in der App festzulegenden Zielen sowie dem bisherigen Spielverhalten verglichen. PlayOff gibt zu den Fortschritten bei der Zielerreichung regelmäßig eine Rückmeldung. Die Auswertung der Tagebucheinträge und das Beschäftigen mit den persönlichen Gründen fürs Spielen helfen dabei, das eigene Glücksspielverhalten besser verstehen und beeinflussen zu können. Durch das Erstellen eines Wochenplans können die Nutzer/-innen ihre (glücksspielfreie) Zeit planen und Schwerpunkte in wichtigen Lebensbereichen setzen.

    PlayOff liefert wertvolle Tipps für eine verbesserte Kontrolle des Spielverhaltens. Außerdem bietet die App Informationen zu Hilfemöglichkeiten bei einem problematischen Umgang mit Glücksspielen. Sie ist jedoch kein Therapieersatz für Menschen, die aufgrund einer Glücksspielsucht eine intensive Behandlung benötigen würden.

    PlayOff ist für alle Menschen gedacht, die Glücksspiele spielen und ihr Spielen entweder beenden oder in einem persönlich festgelegten Ausmaß kontrolliert weiterspielen möchten. Die App kann allein oder als Begleitinstrument eines laufenden Beratungs- oder Behandlungsprozesses eingesetzt werden.

    PlayOff kann kostenlos und anonym genutzt werden und unterliegt unseren strengen Datenschutzbestimmung.

    Einen ersten Eindruck zu der App liefern diese kurzen Videos zu derAndroid-oder zu der iOS-Version.

    Features:

    • Auswerten des aktuellen Glücksspielverhaltens
    • Erfassen persönlicher Gründe fürs Glücksspielen
    • Individuelle Zielsetzung, das Spielen aufzugeben, zu reduzieren oder in einem festgelegten Rahmen fortzuführen
    • Auswahl von Lebensbereichen, die als Alternative zum Glücksspielen verstärkt gefördert werden sollen
    • Wochenplan zum Festlegen der glücksspielfreien Zeit und einer vorher festgelegten Spielzeit bei kontrolliertem Konsum
    • Aktivitätsvorschläge für eine abwechslungsreiche Freizeitgestaltung
    • Tagebuch zum Erfassen von Aktivitäten, darunter die für Glücksspiele aufgewendete Zeit, verspieltem Geld und der Situation, in der die Entscheidung zum Spielen getroffen wurde
    • In-App-Alerts zum aktuellen Spielverhalten und Erfolg bei der Zielerreichung
    • Risikoprofil zur Auswertung der Umstände, die häufig zu ungeplantem Glücksspielen führen
    • Wertvolle Hinweise, wie das ungeplante Spielen künftig verhindert werden kann
    • Wechselnde Tipps für das Ändern des eigenen Glücksspielverhaltens und für eine zufriedenstellende Gestaltung des Alltags
    • Weitere Informationen und Hilfemöglichkeiten bei Problemen durch übermäßiges Glücksspielen

    Download:

    PlayOff kann für alle iOS- und Android-Geräte unter folgenden Links kostenlos heruntergeladen werden.

    Google Play Store

    Apple App Store
     
    Quelle: http://www.gluecksspielsucht-lsa.de/aktuell/news.html
  • Illegale Sportwetten in Sachsen-Anhalt

    Dienstag, 19. April 2016 - keine Kommentare

    Der Artikel in der MZ spiegelt den Bericht des BR vom 04.04.2016 wieder!
     

    http://www.br.de/mediathek/video/sendungen/jetztmalehrlich/immer-mehr-spielsuechtige-und-der-staat-schaut-zu-100.html

    Die Landesregierung spricht von einem Kampf gegen illegales Glücksspiel uund Sportwetten! Lässt aber die Betreiber nach Belieben ihren Geschäften tun und walten. Die widerum begründen ihre Aktivität, dass sie schließlich Steuern bezahlen! Seit wann ist es möglich, illegales Treiben mit Steuerzahlungen aufzurechnen bzw. dies so zu begründen? Der Bericht über die beiden Polizisten ist ein Hohn gegen alle, die gegen die Glücksspielsucht kämpfen!
    Politisches Versagen auf ganzer Linie! Das Land Sachsen-Anhalt kapituliert gegen den grauen und illegalen Glücksspielmarkt bzw. illegalen Sportwetten! Politisches Versagen auf ganzer Linie! Unsereins ist gespannt auf dem Koalitionsvertrag, ob dieser die Einrichtung einer zentralen Sperrdatei beinhaltet.
     
  • Selbsthilfetag am 18.06.2015

    Freitag, 22. Mai 2015 - keine Kommentare

    Am 18.06.2015 von 11 bis 15 Uhr präsentiert sich die SHG Glücksspiel Halle (Saale) - Game over auf dem halleschen Marktplatz anlässlich des diesjährigen Apotheker- und Selbsthilfetag!

    Wir freuen uns auf Euren Besuch!

  • Mittwoch, 15. April 2015 - keine Kommentare

    Die Gauselmanngruppe jammert auf hohem Niveau! Die Merkur Spielotheken sprechen vom hohen Niveau und vorbildlicher Prävention! Die Praxis spricht da aber eine ganz andere Sprache. Mag ja sein, dass die Mitarbeiter in Sachen Jugendschutz und Spielerschutz geschult werden, aber das Gelernte sollte dann auch in der Praxis angewandt werden! Wir in Halle (Saale) merken davon nichts. All zu oft berichteten uns Spielsüchtige wie sie ungehindert ihr ganzes Gehalt verspielten. Auch finden so gut wie keine Einlasskontrollen statt. Und freiwillige Spielersperren werden abgelehnt bzw. nicht bearbeitet! Hier können wir sofort die entsprechende Beweise (Schriftstücke) vorlegen Ich spreche hier auch aus eigener Erfahrung als ich noch spielen war!

  • Verspiel nicht Dein Leben!

    Donnerstag, 26. Juni 2014 - keine Kommentare


    +++ EILMELDUNG +++

    Wir haben eine tolle Nachricht zu verkünden: Unser umfangreiches Praxishandbuch Glücksspiel gibt es nun auch in einer blätterbaren Online-Version, und wir freuen uns sehr, Ihnen und euch dieses tolle digitale Buch heute präsentieren zu dürfen:

    http://lsgbayern.de/fileadmin/flash/praxishandbuch2014/

    #praxishandbuch #glücksspiel #glücksspielsucht
  • Tag der Apotheke und Selbsthilfe am 19.06.2014 auf dem halleschen Marktplatz

    Dienstag, 17. Juni 2014 - keine Kommentare

    Die SHG Glücksspiel Halle (Saale) - Game Over ist mit einem Infostand vertreten! Betroffene, Angehörige von Betroffenen, Neugierige und Interessenten können sich am Stand u. a. mit Infomaterial zum Thema "Glücksspielsucht" und auch vor Ort sich über unser Anliegen informieren!


  • Zentrales Sperrsystem in Hessen für Spielhallen! Wir fordern eine bundesweite Einführung des zentr

    Samstag, 7. Juni 2014 - keine Kommentare


    • Worüber wir in unserer SHG immer wieder diskutieren, ist in Hessen möglich! Hier reicht es aus, wenn sich Spieler in nur einer Spielhalle sperren lassen. Die Betreiber müssen die Sperre dann an eine zentrale Sperrdatei melden! Im HSG ist das in den §§ 6 und 11 festgescgrieben:

     

     

     

     

     

    (http://www.rv.hessenrecht.hessen.de/jportal/portal/t/3zh/page/bshesprod.psml?pid=Dokumentanzeige&showdoccase=1&js_peid=Trefferliste&documentnumber=1&numberofresults=18&fromdoctodoc=yes&doc.id=jlr-SpielhGHErahmen%3Ajuris-lr00&doc.part=X&doc.price=0.0&doc.hl=1)! VIele Betreiber hielten sich nicht an das Gesetz, so dass jetzt Bußgelder verhängt werden

     (http://bit.ly/1kZXQvg)! Ein richtiger Schritt! Wir fordern, dass ein zentrales Sperrsystem bundesweit eingeführt wird! Und uns soll keiner erzählen, es sei nicht möglich oder gar nicht machbar! Wenn es ein Bundesland eingeführt hat, dürfte eine Ausweitung auf andere Bundesländer unserer Ansicht nach kein Problem sein!

  • Vorstellung Ergebnisbericht: Glücksspielverhalten und Glücksspielsucht in Deutschland 2013

    Mittwoch, 26. März 2014 - keine Kommentare

    Seit 2007 führt die BZgA im Rahmen der Kooperation mit dem Deutschen Lotto- und Totoblock regelmäßig repräsentative Befragungen zur Glücksspielnutzung der 16- bis 65-Jährigen in Deutschland durch.

    Die heute vorgestellten Ergebnisse der aktuellen Studie aus dem Jahr 2013 zeigen, dass das in Deutschland beliebte Glücksspiel Lotto „6 aus 49“ gegenüber früheren Befragungen deutlich seltener gespielt wird. Dagegen ist beim Spielen an Geldspielautomaten ein stetiger Anstieg zu verzeichnen, besonders bei den 18- bis 20-jährigen Männern: Von ihnen spielten 5,8 Prozent im Jahr 2007 an Geldspielautomaten und 23,5 Prozent im Jahr 2013. Ein pathologisches Glücksspielverhalten weisen circa 438.000 Personen in der Gruppe der 16- bis 65-jährige Bevölkerung in Deutschland auf. Der größte Anteil mit problematischem oder pathologischem Spielverhalten liegt mit 9,2 Prozent bei den 18- bis 20-jährigen Männern.

     

    Quelle: http://www.bzga.de

     

    Die komplette Studie findet ihr unter:

    http://www.bzga.de/forschung/studien-untersuchungen/studien/gluecksspiel/?sub=81

  • Vom Verlieren und Gewinnen

    Mittwoch, 26. März 2014 - keine Kommentare

    Vom Verlieren und Gewinnen

     

    Am Anfang gelang es mir noch, mir mit dem Spielen Erleichterung zu verschaffen. Ich holte mir Trost, konnte vergessen. Bis zum Verlassen der Spielhalle konnte ich auch Schuld- und Schamgefühle beiseite schieben. Doch dann spürte ich sie, Schuldgefühle sind etwas ganz Fürchterliches, sie fressen die Seele auf und diese Leere nach dem Spielen ist unerträglich.

     

    Das verzockte Geld musste wiedergeholt werden mit neuem Geld. So wuchs der Schuldenstand von Tag zu Tag, Woche zu Woche, Monat zu Monat. Schlaflose Nächte, Spieldruck, Lügen und Vertuschen prägten mein Leben.

     

    Einmal hatte ich 40.000 € in den Händen, in kleinen Scheinen. Andere würden sich fragen, was sie wohl damit alles anstellen könnten. Ich habe mich nicht mal gefreut darüber. Diese verdammten Schuldgefühle überkamen mich. Ich musste das Gled verstecken, damit es niemand entdeckt.

     

    Meine Familie und meine Vorgesetzten bekamen nicht mit, dass ich inzwischen Firmengelder auf mein privates Konto verschob, um meine Spielsucht zu finanzieren.

    Als meine Beschaffungskriminalität ans Tageslicht kam, erlebte ich das wie eine Befreiung. Es folgten einige Jahre Haft.

     

    Durch meine Spielsucht verlor ich auch viele Freunde, das Ende der einen oder anderen Freundschaft tat auch weh. Aber die, die heute noch für mich da sind, das sind wahre innige Freundschaften. Hoffnungsschimmer, Freude und kleine Erfolgserlebnisse werden geteilt.

     

    In der Therapie und in Selbsthilfegruppen fand und finde ich immer wieder Menschen, mit deren Lebensgeschichte ich mich identifizieren kann, wo ich mich wieder finde. Am schönsten ist es, wenn mich jemand um Rat oder um Hilfe bittet!

  • Neu - kostenlos - Neu - kostenlos - Neu - kostenlos - Neu

    Sonntag, 23. Februar 2014 - keine Kommentare

    Betroffene und Angehörige können ab sofort eine kostenlose und völlig anonyme Onlineberatung in Anspruch nehmen! Keine Angaben Ihrer E-Mail-Adressen bzw. persönliche Daten notwendig!

     

    www.awo-halle-merseburg.de/onlineberatung

     

    - anonym und vertraulich    - schnell    - kostenlos

     

    Die AWO Halle-Merseburg berät:

     

    • bei Fragen zu Konsum und Missbrauch von Substanzen, Abhängigkeiten (stofflich/nichtstofflich) und zur Suchtbehandlung.

     

    • zur Sexualaufklärung sowie in allen Fragen, die eine Schwangerschaft mittelbar oder unmittelbar berühren.

     

    • in allen Fragen der Erziehung, bei Konflikten (Familie, Gleichaltrigen, Schule). Wir unterstützen Sie bei Trennung, Scheidung sowie Fragen zum Sorge- und Umgangsrecht.
  • Freiwillige Spielersperre - Musterbrief und Formular

    Samstag, 15. Februar 2014 - 9 Kommentare

    Für alle, die sich entscheiden sich sperren zu lassen! Ganz wichtig ist, dass Du dich in jeder Spielhalle sperren lassen musst. Es sei denn, der Betreiber hat mehrere Spielhallen in Sachsen-Anhalt; dann muss der Betreiber seine Filialen über die Sperre informieren. Achtet bitte darauf, dass der Betreiber der Spielhalle verpflichtet ist, Euch die Sperre zu bestätigen!

     

    Bitte beachtet, dass das Musterschreiben nur für das Bundesland Sachsen-Anhalt anzuwenden ist!

     

     

    Gesetz zur Regelung des Rechts der Spielhallen im Land Sachsen-Anhalt (Spielhallengesetz Sachsen-Anhalt - SpielhG LSA) Vom 25. Juni 2012 - § 7 Spielersperre

     

     

    Sehr geehrte Damen und Herren,

     

    ich verlange, in Ihrer Spielhalle für die Dauer von mindestens einem Jahr für die Teilnahme am Spiel gesperrt zu werden. Nach Ablauf der Mindestsperrdauer von einem Jahr soll die Sperre auf unbestimmte Zeit bestehen bleiben, eine Befristung wird nicht vereinbart. Mir ist aber bekannt, dass ich mein Sperrverlangen nach Ablauf der einjährigen Sperrfrist, jedoch nicht vorher, jederzeit gegenüber dem Spielhallenbetreiber widerrufen kann.

     

    Sie sind gemäß § 7 SpielhG LSA verpflichtet, diese Spielersperre vorzunehmen. Die erhobenen Daten sind in einer Spielersperrliste zu führen. Des Weiteren verweise ich darauf, dass die Daten nicht zu Werbezwecken genutzt werden und auch nicht an Dritte weitergeleitet werden dürfen.

    Bitte bestätigen Sie mir den Erhalt dieses Schreibens und und die Sperre in ihrer Liste. Ich setze Ihnen hierbei ein Frist bis zum …......

     

    Hinweis: Spielhallenbetreiber sind verpflichtet, Personen,die eine Selbstsperre beantragen, zu sperren. Zuwiderhandlungen stellen ein Ordnungswidrigkeit dar und sind gem. § 10 Abs. 2 SpielhG LSA bußgeldbewehrt – Geldbuße bis zu 20.000 €.

     

    Mit freundlichen Grüßen

     

     

     

    Freiwillige Selbstsperre in Spielhallen

     

    Angaben zum / zur Sperrwilligen

     

     

    _____________________________________________                                _________________________________________

    Familienname, Vornamen                                                                          Geburtsdatum, Geburtsort

     

     

    _____________________________________________                                _________________________________________

    Straße, Hausnummer                                                                                Postleitzahl, Wohnort

     

     

    _____________________________________________                                _________________________________________

    Telefon (freiwillige Angabe)                                                                         E-Mail (freiwillige Angabe)

     

    _________________________________________________________________________________________________________

    Sperrverlangen

     

    Ich verlange, in der nachfolgend genannten Spielhalle für die Dauer von mindestens einem Jahr für die Teilnahme am Spiel gesperrt zu werden. Nach Ablauf der Mindestsperrdauer von einem Jahr soll die Sperre auf unbestimmte Zeit bestehen bleiben, eine Befristung wird nicht vereinbart. Mir ist aber bekannt, dass ich mein Sperrverlangen nach Ablauf der einjährigen Sperrfrist, jedoch nicht vorher, jederzeit gegenüber dem Spielhallenbetreiber widerrufen kann.

    __________________________________________________________________________________

     

     

    Angaben zur Spielhalle

     

     

    _____________________________________________                        ______________________________________________

    Name der Spielhalle                                                                          Betreiber der Spielhalle (optional)

     

     

    _____________________________________________                         _____________________________________________

    Straße, Hausnummer                                                                        Postleitzahl, Ort

     

     

     

    ___________________________________________________________                                         _______________________________________________________________

    Ort, Datum                                                                                       Eigenhändige Unterschrift des / der Sperrwilligen

     

     

    ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

    (Bitte an der Linie abtrennen)

     

    QUITTUNG für den Sperrwilligen / die Sperrwillige – Auszufüllen durch den Spielhallenbetreiber

     

     

    _____________________________________________                        ______________________________________________

    Name der Spielhalle                                                                          Familienname, Vornamen des Spielhallenbetreibers/

                                                                                                           Geschäftsführers

     

    Ich bestätige, das Spielsperrverlangen von Herrn/Frau ___________________________________________________________ ,

     

    geboren am _______________ in _____________________ , am __________________erhalten zu haben.

     

    Der/Die Spieler/in ist mindestens bis zum _________________ gesperrt, der Zutritt zur Spielhalle ist ihm/ihr während dieses Zeitraums verwehrt.

     

     

    ___________________________________________________________                                   __________________________________________________________________

    Ort, Datum                                                                                   Eigenhändige Unterschrift des Spielhallenbetreibers

     

  • Die Website für Angehörige und Betroffene

    Freitag, 15. November 2013 - keine Kommentare

    Angehörige von Spielsüchtigen stehen dem oft hilflos gegenüber! Doch nun gibt es ein Portal, wo sich Angehörige Rat und Hilfe holen können. Die Landesstelle Glücksspiel Bayern widmet sich besonders den Sorgen und Nöten von Angehörigen!

     

    Unter www.verspiel-nicht-mein-leben.de können sich Angehörige viele hilfreiche Tipps holen und in verschiedene Modulen ihre Erkenntnisse testen!

    Probieren Sie es einfach mal aus!

     

    www.verspiel-nicht-mein-leben.de

     

    Für Betroffene gibt es Infos unter

     

    www.verspiel-nicht-dein-leben.de

     

     

     

     

  • Bunte Lichter - Dunkle Schatten

    Dienstag, 29. Oktober 2013 - 1 Kommentar

    Buchempfehlung

    Dieses Buch sollte man nicht als Bettlektüre verwenden! Ist sehr lesenswert!
    Dieses Buch sollte nicht als Bettlektüre gelesen werden!
  • Eine Million verzockt

    Samstag, 26. Oktober 2013 - keine Kommentare

  • Gut beobachtet!

    Freitag, 25. Oktober 2013 - 2 Kommentare


    Neulich war ich mit meinem 10-jährigen Sohn unterwegs. Da sah er die Straßenbahn der HAVAG mit der Lottowerbung. Er sagte zu mir:"Guck mal Papa, da kommt die Bahn, die süchtig macht ! Mit der fahren wir aber nicht!" Ich konnte nur schmunzeln und bin stolz auf ihn, dass er so aufmerksam durch die Welt geht. Natürlich fuhren wir nicht mit der "Lotto-Bahn" :-)))
  • "Der Spieler" von Achim Reichel

    Mittwoch, 2. Oktober 2013 - keine Kommentare

    Es ist mitten im Winter im tiefen Schnee. Es ist späte Nacht im Kasino an der See .....

     

    http://www.myvideo.de/watch/1687248/Der_Spieler_Achim_Reichel

  • "Haus der drei Sonnen" (Song von Nena)

    Sonntag, 29. September 2013 - 1 Kommentar

     

    Im Haus der drei Sonnen fern von dieser Welt
    Wo leuchtend die Räder des Schicksals rotieren
    Im Haus der Geschichten die niemand erzählt
    Wo Raumschiffe einsam im All explodieren
    Im Schnellzug zur Hoffnung der nirgendwo hält
    Kämpft ein alter Spieler um sein letztes Geld
    Und alles auf einmal und sofort
    Das Schiff das sinkt doch der Captain bleibt an Bord

    Im Haus der drei Sonnen fern von dieser Welt
    Im Schnellzug zur Hoffnung der nirgendwo hält
    Wo leuchtend die Räder des Schicksals rotieren
    Wo Raumschiffe einsam im All explodieren

    Mal gehts ihm gut und dann gehts ihm schlecht
    Manchmal hat er Glück doch meistens hat er Pech
    Im Haus der drei Sonnen vergißt er die Welt
    Er hat seine Verluste noch niemals gezählt
    Der Schnellzug zur Hoffnung ist lange entgleist
    Im Haus der drei Sonnen das Groschengrab heißt
    Und alles auf einmal und sofort
    Das Schiff geht unter doch der Captain bleibt an Bord

    Im Haus der drei Sonnen fern von dieser Welt
    Im Schnellzug zur Hoffnung der nirgendwo hält
    Kämpft ein alter Spieler um sein letztes Geld
    Im Haus der Geschichten die niemand erzählt

    Text by Carlo Karges

  • Aktionstag Glücksspielsucht am 25.09.2013 von 10 - 14 Uhr

    Dienstag, 24. September 2013 - keine Kommentare

    Wo: Marktplatz Halle (Saale)




    Presseinformation, 12.09.2013
    Landeskoordinationsstelle Glücksspielsucht
    „KEIN SPIEL um GELD“
    Aktionstag informiert am 25. September 2013 über Glücksspielsucht

     

    Wird nach Glücksspiel gefragt, müssen viele erst einmal überlegen, was denn überhaupt
    gemeint ist. Lotto, Sportwette, Poker, Roulette und Automatenspiel. Mittlerweile
    zählen jedoch auch Glücksspiel-Apps und Onlineglücksspiel dazu. Onlineglücksspiel
    ist in Deutschland bis auf wenige Ausnahmen für Schleswig-Holstein
    illegal. Die Anbieter befinden sich zumeist im Ausland und sind dort lizenziert. Gerade
    auf Jugendliche und junge Erwachsene wirken Glücksspiele im Internet attraktiv.
    Wichtig ist die Aufklärung und Prävention, um das Spielverhalten kritisch hinterfragen
    zu können. Für die Mehrheit ist Glücksspielen eine Freizeitunterhaltung mit
    der kleinen Hoffnung auf einen großen Gewinn. Allerdings steigt seit einigen Jahren
    die Zahl der Menschen, die die Kontrolle über ihr Glücksspielen verlieren und eine
    Glücksspielsucht entwickeln.
    Am 25. September 2013 informiert ein bundesweiter Aktionstag über Glücksspielsucht.
    In Sachsen-Anhalt wird der Aktionstag von der Landeskoordinationsstelle
    Glücksspielsucht gemeinsam mit Suchtberatungsstellen in Magdeburg, Halle (Saale),
    Wernigerode, Dessau-Roßlau und Schönebeck umgesetzt. Unter dem Motto
    „KEIN SPIEL um GELD“ soll dazu aufgerufen werden, das Geld in sinnvollere Dinge
    als das Glücksspiel zu investieren. Am Aktionstag informieren die Suchtberaterinnen
    über das Glücksspiel, die Glücksspielsucht sowie die regionalen Beratungsangebote.
    Beim Glücksspiel geht es vielen nicht nur um das Spiel an sich, sondern um die
    Aussicht auf Geld. Langfristig gesehen gibt es joch nur einen Gewinner – den
    Spielanbieter. Spieler, die ein problematisches oder pathologisches Spielverhalten
    aufweisen, verspielen mit der Zeit zunehmend mehr Geld bis teilweise ein ganzes
    Familiensystem verschuldet ist. Hilfe finden die Betroffenen aus Sachsen-Anhalt bei
    den Suchtberatungsstellen und Selbsthilfegruppen.
    Die Infostände zum Aktionstag werden an der folgenden Standorten aufgebaut:

     

    - Magdeburg, Breiter Weg, gegenüber Karstadt, neben der MVB Verkaufsstelle
    - Wernigerode, Nicolaiplatz
    - Halle (Saale), Markt 1, vor dem Gebäude der Stadtverwaltung
    - Dessau-Roßlau, Platz der Deutschen Einheit in Höhe Friedensglocke
    - Schönebeck, Berufsbildende Schule

     

    Der Aktionstag wird in Sachsen-Anhalt im Rahmen des vom Ministerium des Innern
    des Landes Sachsen-Anhalt geförderten Projektes „Prävention des Pathologischen
    Glücksspielens“ durchgeführt und wird durch LOTTO Sachsen-Anhalt gefördert.
    Weiterführende Informationen zum Projekt und der Landeskoordinationsstelle finden
    Sie unter www.gluecksspielsucht-lsa.de.
    Zur Berichterstattung sind Sie herzlich eingeladen. Für Fragen steht Ihnen
    Frau Carolin Lampe, Telefon: 0391 5680721;
    E-Mail info@gluecksspielsucht-lsa.de gerne zur Verfügung.
    Unter dem Dach der LIGA der Freien Wohlfahrtspflege im Land Sachsen-Anhalt e.V. sind alle großen Spitzenverbände im Land
    organisiert. Dazu gehören die AWO, die CARITAS, der PARITÄTISCHE, das DRK, die DIAKONIE und der Landesverband
    Jüdischer Gemeinden. Gemeinnützig und freiwillig kümmern sich die Einrichtungen der Verbände um Kinder, Jugendliche und
    Familien, organisieren soziale Hilfen, Gesundheitshilfe und helfen Not leidenden und gefährdeten Menschen. Ihre Interessen
    werden auf Landesebene durch die LIGA vertreten. Als LIGA haben die Verbände eine starke Stimme, wenn es darum geht, die
    Interessen der Menschen im Land zu wahren und zu unterstützen.

     

    Verantwortlich:
    Dr. Susanne Kornemann-Weber
    Landesgeschäftsführerin der LIGA
    Tel.: 0391 56807-0
    E-Mail: info@liga-fw-lsa.de

    www.liga-fw-lsa.de

  • Paul Gauselmann zu Gast bei Peter Hahne

    Sonntag, 7. Juli 2013 - keine Kommentare

    Am 07.07.2013 war lt. Peter Hahne der "König" der Automatenindustrie zu Gast (Paul Gauselmann) in der ZDF-Sendung "Peter Hahne". Ihm gegenüber argumentierte Prof. Götz Mundle (Suchtklinik-Chef der Oberbergkliniken) Die 30-minütige Sendung ist in der ZDF-Mediathek abrufbar:

     

    http://www.zdf.de/Peter-Hahne/Gef%C3%A4hrliches-Gl%C3%BCckspiel-28654776.html?mediaType=Video

     

    (Hinweis: Die Sendung ist nicht mehr abrufbar - über die Gründe gibt es viele Gerüchte, dass z. B. die Anwälte von Herrn Gauselamann die Herausnahme gefordert haben. Herr Prof. Mundle hatte Herrn Gauselmann "Sucht typischer Verleugnungs Mechanismus!" bescheinigt! Lt. Aussagen Herrn Gauselmann,gibt es kein "pathologisches Glücksspiel")

     

     

    Wir erlaubten uns; Herrn Hahne vor Ausstrahlung der Sendung einen Brief zu schreiben, den wir hiermit veröffentlichen!

     

     

    ZDF, Hauptstadtstudio
    Redaktion "Peter Hahne"
    Unter den Linden 36 - 38
    10117 Berlin

     

     

     


    Halle (Saale), 30.06.2013

     

     

     

    Ihre Sendung am 07.07.2013 über das Thema „Gehören Spielautomaten verboten“ - Ihr Gast: Der „König“ der Spielautomatenindustrie

     

     

    Sehr geehrter Herr Hahne,

     

    in Ihrer Sendung am 07.07.2013 haben Sie lt. Ihren Aussagen den „König“ der Spielautomatenindustrie zu Gast. Wir gehen davon aus, das hiermit Herr Paul Gauselmann gemeint ist. Im Übrigen ist Herr Gauselmann nicht nur Spielautomatenhersteller sondern auch Betreiber von den Spielotheken. Sie wollen u. a. mit ihm darüber sprechen, ob Glücksspielautomaten verboten gehören?

     

    Unserer Ansicht nach fragen Sie den falschen Gesprächspartner. Oder glauben Sie wirklich, Herr Gauselmann spricht sich für ein Verbot von Spielautomaten aus? Wohl eher nicht! Er wird diese Plattform nutzen um sein Unternehmen ins rechte Licht zu führen und was für ein toller Unternehmer er ist. Auch spielt Herr Gauselmann unserer Meinung nach immer wieder die Spielsucht herunter. Lt. seinen Aussagen u. a. in der Sendung „Anne Will“ vom 27.09.2012. Herr Gauselmann propagiert, dass der Anteil der Spielsüchtigen in Deutschland bei 0,2 bis 0,56 Prozent liegt. Wo auch immer Herr Gauselmann die Zahlen her hat? Dies verschweigt er bis heute.

     

    Wir sind da anderer Ansicht und sind überzeugt davon, dass der Anteil der Spielsüchtigen im Zeitalter des Internets und weiteren Neueröffnungen von Spielhallen weitaus höher liegt. Dies können Ihnen sicher auch Betroffene, Suchtkliniken und Suchtberatungsstellen bestätigen.

     

    Auch in einer Pressemitteilung der Gauselmann-Gruppe wird das Thema Spielsucht unserer Meinung nach heruntergespielt. Ich als von der Spielsucht Betroffener fühle mich durch diesen Artikel


    http://www.gauselmann.de/gag/Detail.do?path=%2FWebseiten%2FHomepage%2FContent%2F04+Presse%2F03+Pressearchiv%2F

    Pressemitteilungen+2011%2FM%C3%A4rz%2FWas+ist+Sucht+-+PM_de.xdoc

     

    schlichtweg verhöhnt. Und ich bin hier sicher nicht allein, der so denkt. Weiter wird in dem Artikel die Arbeit der Suchtberatung u. a. als Profilierungssucht dargestellt.

     

    Wenn es um die Frage geht, sollen Spielautomaten verboten werden, dann hätten Sie unserer Ansicht nach Menschen die von der Spielsucht betroffen sind oder eine/n Suchtberater/in einladen müssen bzw. sollen.

     

     

    Wir sehen mit Sorge, wie die Automatenlobby immer mehr Platz in den Medien einnimmt. Sei es durch „agressive“ Werbung seitens der Deutschen Automatenwirtschaft, die unserer Meinung nach sehr fraglich ist und auch durch Schleichwerbung mit der „Merkursonne“ in Schows und Werbespots.

     

    Vlt. konnten wir Ihnen einige Denkanstöße geben und Sie können dies auch in Ihrer Sendung ansprechen.

     

    Für Rückfragen stehen wir gerne zur Verfügung.

     

    Mit freundlichen Grüßen

     

     

     

     

    SHG „Glücksspiel Halle (Saale) – Game Over“

     

    Stefan Börner

     

    Gruppensprecher

     

     

     

     

     

  • Die Maus erklärt das Glücksspiel

    Sonntag, 30. Juni 2013 - keine Kommentare

    http://vimeo.com/17463853

     

    Viel Spaß beim Angucken! Woran erinnert Euch der Elefant? :-))

« < 1 - 2 > »